Blumen streuen

Blumen streuen oder auf das Brautpaar zu werfen ist ein besonders schöner, farbenfroher Brauch mit hoher symbolischer Aussagekraft. Dazu gibt es mehrere Varianten. Zum einen kann ein Blumenmädchen (oder Blumenkinder) vor der Braut gehen, wenn sie in die Kirche einzieht, und dabei Blütenblätter streuen. Oder die Blumenkinder gehen nach der Trauung vor dem Brautpaar und schmücken den Weg der Frischvermählten mit Blüten. Eine dritte Variante ist, die Hochzeitsgäste draußen Spalier stehen zu lassen und diese lassen dann Blumen auf das Brautpaar regnen. Reis zu werfen ist heutzutage aus verschiedenen Gründen nicht mehr üblich, aber alternativ werden sehr gerne Wedding bubbles verwendet.





Alles was man dafür braucht, ist ein Körbchen voller Blütenblätter. Diese besorgt man sich am besten beim Floristen. Auch selber pflücken ist möglich, allerdings sollte man bedenken, dass dies ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen kann und die Blüten ja auch frisch sein müssen. Wer in der Kirche von einem Blumenmädchen begleitet wird, sollte dies auf jeden Fall mit dem Pfarrer absprechen. Nicht überall ist dies erlaubt oder erwünscht! Welche Blumen verwendet werden, ist Geschmackssache. Gerne werden Rosen verwendet oder jene Blüten, die sich auch im Strauß und der Dekoration wiederfinden.





Die Symbolik des Blumenstreuens soll an den Paradiesgarten erinnern, wo Mann und Frau miteinander ohne Sorgen glücklich sind. Damit wünscht man dem Brautpaar, Vielfalt statt Langeweile, Freude statt Traurigkeit und Farbenpracht statt Eintönigkeit. Wer jemand anderem Blumen auf seinen Weg streut, ehrt die Person, die über die Blütenblätter schreitet.

 


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