Die Zubraut

Eine Hochzeit ist ein großes Fest mit vielen Aspekten, die geplant und bedacht werden müssen. Und um die sich auch am Hochzeitstag selbst jemand kümmern muss. Damit das Brautpaar aber seinen Tag auch richtig genießen kann, sucht es sich Helfer, die auch einmal seelischen Beistand leisten können. In Österreich haben diese Aufgabe Zubraut und Zubräutigam, sie werden aber zunehmend von den Brautjungfern (weiblich und männlich) abgelöst. Brautjungfern hat man meist mehrere, sie tragen bei der Hochzeit farblich auf das Brautpaar abgestimmte Kleidung und helfen sowohl bei der Planung, als auch bei der Organisation. Auch der Junggesellenabschied für Braut und Bräutigam wird meist – oft als Überraschung – von diesen Helfern geplant.

Ob eine Zubraut oder fünf Brautjungfern – das ist jedem selbst überlassen und hängt wohl auch von der Größe der Feier ab. Es ist durchaus sinnvoll, mehrere Personen mit verschiedenen Aufgaben zu betrauen. So kümmert sich zum Beispiel eine Brautjungfer um die Übernahme der Geschenke, eine andere um die Koordination der Spiele und Einlagen und die dritte darum, dass sich die Nervosität beim Brautpaar in Grenzen hält.

Dass man dem Paar am Tag seiner Hochzeit zur Seite stellt, ist ein alter Brauch, der aus dem Mittelalter kommt. Damals glaube man an Hexen und Dämonen. Die Brautjungfern sollten die Aufmerksamkeit von diesen Unwesen am Tag der Hochzeit vom Brautpaar ablenken.


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